Von 100kg zu 150kg Bankdrücken: Wie Gian mit System 50kg Kraft gewann
- theprogressivenet
- 7. Juni
- 5 Min. Lesezeit
Von 100kg zu 150kg Bankdrücken: Gians Geschichte – wie ein System aus Stagnation Fortschritt macht
50 Kilogramm mehr auf der Hantel. Nicht in zehn Jahren. Nicht durch ein Geheimrezept. Nicht durch Supplement-Stacks oder stundenlange Trainingseinheiten.
Sondern durch ein System. Konsequent angewendet. Über Zeit.
Das ist Gians Geschichte. Und sie beginnt dort, wo die meisten Trainierenden feststecken: bei einem Gewicht, das sich nicht mehr bewegt.
Der Ausgangspunkt: 100kg und kein Meter weiter
Gian war kein Anfänger. Er hatte trainiert. Er kannte die Übungen. Er kannte die Geräte. Und er wusste, wie sich 100 Kilogramm auf der Bankdrückstange anfühlen – weil er sie seit Monaten wieder und wieder bewegt hatte.
Das Problem: Es blieb bei 100 Kilogramm.
Stagnation im Krafttraining ist das häufigste und frustrierendste Phänomen, das trainingserfahrene Menschen erleben. Man tut dasselbe wie immer – und der Körper hört auf zu antworten. Nicht weil die Kraft fehlt. Sondern weil der Reiz fehlt.
Gian entschied sich, das anders anzugehen. Er kam zu Progressive Sports.
Was 50kg mehr auf der Stange wirklich bedeuten
150 Kilogramm Bankdrücken. Das ist keine Hobbymarke. Das ist eine Leistung, die die meisten trainierenden Männer in der Schweiz nie erreichen. Weniger als 10% der Gym-Besucher bewegen ihr Körpergewicht auf der Bank – und das ist bereits die untere Messlatte für ernsthafte Leistung.
Ein Sprung von 100 auf 150 Kilogramm – also 50% Steigerung – ist das, was Trainingsplanung und Coaching voneinander trennt.
Was es bedeutet, dieses Gewicht zu bewegen:
Maximale neuromuskuläre Effizienz: Das Nervensystem lernt, mehr Muskelfasern gleichzeitig zu rekrutieren
Strukturelle Anpassungen: Sehnen, Bänder und Knochensubstanz haben sich über Zeit angepasst
Technische Reife: Bei 150kg verzeiht die Technik nichts – jede Schwäche in Schulter, Trizeps oder Körperspannung wird sichtbar
Mentale Stärke: Schwere Gewichte verlangen Fokus, Commitments und Angstmanagement
All das lässt sich nicht erschummeln. Es muss erarbeitet werden.
Das Prinzip dahinter: Progressive Überlastung als System
Der Name Progressive Sports ist kein Zufall. Er beschreibt das Kernprinzip, das hinter jedem ernsthaften Kraftzuwachs steckt: Progressive Überlastung.
Was das bedeutet: Der Körper passt sich nur dann an, wenn er regelmässig mit einem Reiz konfrontiert wird, der über sein aktuelles Leistungsniveau hinausgeht. Trainierst du immer dasselbe Gewicht, dieselben Wiederholungen, dieselbe Intensität – stagnierst du.
Die Wissenschaft ist eindeutig: Schoenfeld et al. (2017, Journal of Strength and Conditioning Research) zeigen, dass progressive Überlastung der entscheidende Treiber für Muskelwachstum und Kraftentwicklung ist – wichtiger als Trainingsvolumen, Satzzahl oder Übungsauswahl.
Für Gians Bankdrück-Progression hiess das konkret:
Systematische Periodisierung: Wochen mit höherem Volumen, Wochen mit maximaler Intensität
Technische Optimierung: Griffbreite, Ellbogenwinkel, Beinstellung, Körperspannung – alles analysiert und angepasst
Hilfsübungen gezielt einsetzen: Trizepskraft, Schulterblatt-Stabilität, Brust-Isolation – die schwachen Glieder der Kette stärken
Recovery als Trainingsbestandteil: Kraftzuwachs passiert in der Erholung, nicht im Training selbst
Objektive Fortschrittsmessung: Zahlen statt Gefühl – jede Einheit dokumentiert, jede Steigerung geplant
Die häufigsten Fehler, die Stagnation verursachen
Gian ist kein Einzelfall. Stagnation bei 100kg, 120kg oder 80kg ist bei trainingserfahrenen Menschen der Normalzustand – wenn kein System dahintersteht. Die häufigsten Ursachen:
Zu wenig Intensitätsvarianz
Viele Trainierende fahren wochenlang mit demselben Gewicht, denselben Wiederholungen. Der Körper adaptiert – und hört auf, sich weiterzuentwickeln. Ohne regelmässige Intensitätswechsel (Deload-Wochen, Maximalbelastungstests, Cluster-Sets) flacht die Kurve ab.
Schwache Hilfsmuskulatur
Das Bankdrücken ist keine reine Brust-Übung. Es ist eine Kette aus Schulterblatt-Stabilisatoren, Trizeps, Schulterrotatoren und Körperspannung. Wer den Trizeps vernachlässigt, wird bei 90–100% des Maximalgewichts immer einknicken.
Technische Ineffizienz
Bei leichten Gewichten kompensiert der Körper Technikfehler. Bei schweren nicht mehr. Falsche Griffbreite, zu flache Ellbogenposition, fehlende Beinspannung – das kostet 10–20kg auf der Stange, ohne dass man es merkt.
Fehlende Erholung
Muskeln wachsen nicht im Training. Sie wachsen danach. Wer jeden Tag maximal belastet, ohne ausreichende Erholung einzubauen, akkumuliert Ermüdung statt Kraft. Schlaf, Ernährung und Deload-Wochen sind keine Auszeit vom Training. Sie sind Training.
Was Coaching verändert – und was nicht
Coaching macht nicht die Arbeit. Gian hat die Einheiten absolviert. Er hat das Gewicht bewegt. Er hat die Technik angepasst.
Was Coaching macht: Es beseitigt den teuersten Faktor im Training – unnötige Zeit. Fehler, die man ohne externe Perspektive jahrelang mitschleppt. Plateaus, die mit einem anderen Trainingsreiz in Wochen aufgelöst werden könnten.
Der Unterschied zwischen Selbsttraining und begleitetem Training ist nicht Disziplin. Es ist Feedback-Geschwindigkeit. Wer wöchentlich Rückmeldung bekommt, korrigiert Fehler in Wochen statt in Jahren.
Gians Sprung von 100 auf 150kg Bankdrücken spricht für sich. Schau dir das Video selbst an:
Was Bankdrücken mit deinem Alltag zu tun hat
Kraft ist nicht nur eine sportliche Metrik. Sie ist ein Indikator für Gesundheit, Hormonstatus und Langlebigkeit.
Eine Studie der American Heart Association (Artero et al., 2011) zeigte: Muskelkraft ist ein unabhängiger Prädiktor für kardiovaskuläre Gesundheit und Gesamtmortalität – auch nach Kontrolle für Ausdauerkapazität und andere Risikofaktoren.
Für Unternehmer und Führungskräfte bedeutet das: Krafttraining ist kein Hobby. Es ist Prävention. Und progressive Steigerung – das Prinzip hinter Gians Transformation – ist das messbares Zeichen dafür, dass das Training tatsächlich wirkt.
Ein stagnierendes Bankdrücken über Monate ist kein Pech. Es ist ein Signal, dass das System fehlt.
Bankdrücken lernen und steigern: Die wichtigsten Eckpunkte
Ob du bei 60kg oder bei 120kg stagnierst – die Prinzipien sind dieselben:
Technik vor Gewicht: Stange tief ansetzen (untere Brust), Schulterblätter zusammenziehen und nach unten drücken, Beinspannung aufbauen
Griffbreite: Ellbogen im 45–75°-Winkel zum Körper – nicht senkrecht (Schulterbelastung) und nicht parallel (Kraftverlust)
Progressive Überlastung: Jede Einheit minimal mehr – 1.25kg, eine Wiederholung, eine bessere Technik
Trizepskraft: Enges Bankdrücken, Trizeps-Pushdowns, Board Press – die häufig vernachlässigte Komponente
Deload alle 4–6 Wochen: Volumen und Gewicht reduzieren – der Körper konsolidiert und kommt stärker zurück
FAQ: Bankdrücken steigern
Wie lange dauert es, das Bankdrücken von 100 auf 150kg zu steigern?
Das hängt von Ausgangsniveau, Trainingsfrequenz, Ernährung und Coaching-Qualität ab. Mit einem strukturierten System und professioneller Begleitung sind signifikante Sprünge (30–50kg) innerhalb von 12–24 Monaten realistisch – ohne Ausgangslevel bereits bei 100kg+
Was bremst das Bankdrücken am häufigsten?
In den meisten Fällen: schwacher Trizeps, fehlende Schulterblatt-Stabilität, Technikfehler unter Last und mangelnde Periodisierung. Ein erfahrener Coach identifiziert diese Schwachstellen in der ersten Einheit.
Ist Bankdrücken gefährlich für die Schulter?
Bei korrekter Technik: nein. Bankdrücken mit falschem Schulterblatt-Setting (keine Retraktion/Depression) und zu weitem Ellbogenwinkel belastet die Rotatorenmanschette. Mit richtiger Technik und progressiver Steigerung ist Bankdrücken eine der schultergesündesten Druckübungen.
Wie oft pro Woche sollte ich Bankdrücken trainieren?
2x pro Woche ist für die meisten das Optimum – hohe Frequenz für neuromuskuläre Anpassung, ausreichend Erholung für Geweberegeneration. Fortgeschrittene können mit 3x arbeiten, wenn Volumen und Intensität klug verteilt werden.
Was bringt Personal Coaching beim Bankdrücken?
Sofortiges Feedback auf Technikfehler, die unter Last sichtbar werden. Periodisierungsplanung, die Übertraining verhindert und Peaks produziert. Identifikation der schwächsten Glieder in der Kraftkette. Mentale Begleitung bei maximalen Lasten. Gians Ergebnis zeigt, was damit möglich ist.
Willst du das Gleiche erreichen?
Egal ob du beim Bankdrücken stagnierst, allgemein Kraft aufbauen willst oder deinen Körper systematisch transformieren möchtest: Das Prinzip ist dasselbe. Ein klarer Startpunkt. Ein messbares System. Ein Coach, der Fehler früh erkennt.
Bei Progressive Sports in Adliswil starten wir mit einem 45-minütigen Probetraining: Erstanalyse, Bewegungsscreening, Kraftstandort – und ein klares Bild, was als Nächstes zu tun ist.
→ Probetraining buchen: progressivesports.ch/booking-calendar/probetraining-private-gym
Oder direkt: info@progressivesports.ch
Progressive Überlastung. Messbarer Fortschritt. Kein Stillstand.



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